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Technische Universität Braunschweig
 
Geschichte
 
 
1745 wurde das Collegium Carolinum durch Herzog Carl I. von Braunschweig und Lüneburg nach den Vorschlägen des damaligen Propstes und späteren Abtes J. F. W. Jerusalem gegründet. Das Collegium Carolinum sollte neben der Landesuniversität Helmstedt den Bildungsbedürfnissen des Landes dienen.

 

 
  Zu den unterrichteten Fächern gehörten die philosophischen und philologischen Fächer, sowie die mathematischen, naturwissenschaftlichen und technischen Disziplinen. Außerdem wurde Medizin, Jura, Theologie und die Kunst gelehrt. Carl Friedrich Gauß war zwischen 1792 und 1795 Student am Collegium Carolinum.
Mitte des 19. Jahrhunderts (1862) wurden die Schwerpunkte auf die technischen Fachrichtungen gelegt und aus dem Collegium Carolinum wurde eine Polytechnische Schule.
1878 kam die Umbenennung in "Herzogliche Technische Hochschule Carolo-Wilhelmina". 90 Jahre später wurde die Hochschule dann umbenannt zur Technischen Universität Braunschweig. Die Technische Universität legt seitdem den Schwerpunkt auf die Ingenieurs- und Naturwissenschaften. Da sie eine Universität ist, gehören außerdem die Geistes-, Sozial-, Wirtschafts- und Erziehungswissenschaften zum Fächerspektrum.
 
 
Uni Heute
 
 
Heute besteht die Technische Universität aus 125 Instituten die in 6 Fakultäten gegliedert sind. Die Universität ist im nördlichen Bereich der Stadt Braunschweig gelegen. Sie besteht hauptsächlich aus zwei Bereichen. Zum einen aus dem Hauptcampus um das Altgebäude, das Audimax und die Unibibliothek,
 
  und zum anderen aus dem nordöstlich gelegenen Bereich mit den Instituten und Seminaren der Pharmazie, des Maschinenbaus und des Rechenzentrums, sowie dem Sportzentrum, an welchem die Studenten ein umfangreiches Sportangebot nutzen können.